VR Reise-App National Geographic Explore VR: Mit Kamera auf virtueller Expedition – mehr als nur Sightseeing

Schon mal davon geträumt, als Fotojournalist:in für National Geographic um die Welt zu reisen? Mit „National Geographic Explore VR“ kannst du genau das! Die App lässt dich in zwei spektakuläre Schauplätze eintauchen: Machu Picchu in Peru und die Antarktis. 

Hier reist du nicht einfach nur durch atemberaubende Landschaften. Du arbeitest aktiv als Fotograf:in, lernst Menschen, Tiere und Kulturen kennen und bekommst eine kleine Portion Abenteuer obendrauf. Kurz gesagt: Diese App ist nicht nur Sightseeing, sondern Storytelling – interaktiv, lehrreich und überraschend lebendig. Wir haben sie für euch ausprobiert!

Das kann die App

Aktuell führt dich „National Geographic Explore VR“ zu zwei Reisezielen, die kaum gegensätzlicher sein könnten: die mystischen Ruinen der Inkastadt Machu Picchu in den peruanischen Anden und in die eisige Wildnis der Antarktis. Bevor es losgeht, befindest du dich in einer modern eingerichteten Berghütte – deinem virtuellen Basecamp. Schon der Panoramablick durch das große Balkonfenster ist ein kleines Highlight für sich. Von hier aus startest du deine Missionen als Fotojournalist:in, ausgestattet mit einer Kamera und spannenden Aufträgen.

Machu Picchu – Geschichte hautnah
In Machu Picchu wirst du gleich zu Beginn von einer Gruppe flauschiger Alpakas begrüßt – einer von ihnen ist übrigens besonders spuckfreudig. Vielleicht findest du ihn. 😉 Dann lichten sich langsam die Nebelschwaden und die legendäre Ruinenstadt taucht majestätisch vor dir auf. Gemeinsam mit deiner virtuellen Kollegin und einem einheimischen Guide erkundest du verschiedene Areale, sammelst spannende Informationen für den Artikel und hältst besondere Momente mit deiner Kamera fest. Zwischendurch reist du sogar in die Vergangenheit: Du siehst, wie die Inkas lebten, wie sie ihre Häuser bauten, ihre Ahnen mit Mumienritualen verehrten oder Bier brauten. Das große Finale? Ein atemberaubender Nachtblick auf Machu Picchu unter dem funkelnden Sternenhimmel, der Milchstraße und einem hellen Vollmond. Fackeln lodern um dich herum und sorgen für eine magische Stimmung. Ein Moment, den man so in der Realität nie erleben würde, denn Macchu Pichu ist bei Nacht nicht zugänglich. Die Virtual Reality machts möglich und macht dies zu einem besonderen Ausflug.

Antarktis – Expedition im Eis
Das zweite Abenteuer ist deutlich actionreicher: Du bist erneut auf Foto-Mission – diesmal auf der Suche nach einer verlorenen Pinguinkolonie in der Antarktis. Vom Expeditionsschiff aus startest du mit einem Kajak durch die eisige Landschaft und manövrierst dich zwischen Eisbergen und Schollen hindurch. Manchmal hörst du ein bedrohliches Knacken – das ein oder andere Mal kracht auch ein Eisbrocken ins Wasser. Unterwegs begegnest du Robben und Walen, deren schöne Gesänge durch die Eisschluchten hallen. Hast du den Wasserweg durchquert, kletterst mit Hilfe von Eispickeln die eisige Felswand hinauf. Zwischendurch pausierst du mal auf kleinen Plattform und hast eine wunderbare Aussicht auf die Landschaft der Antarktis. Auf diesem Weg ist Körpereinsatz gefragt: Rudern, Klettern, Balancieren – all diese Bewegungen musst du mit deinem Körper und deinen Controllern ausführen, damit du vorankommst. Dafür benötigst du etwas Platz um dich herum. Die App empfiehlt mindestens 2×2 Meter Bewegungsfläche.

Oben auf dem Eisberg angekommen zieht ein Schneesturm auf und spätestens jetzt fühlst du dich wirklich wie mitten in einer Expedition. Dein Teamleiter gibt dir hektische Anweisungen durch das Funkgerät, Zelt und Proviant drohen davonzufliegen. Du musst schnell handeln und alles sturmsicher machen, bevor es zur Nachtruhe geht. Sind alle To Do´s geschafft, wartet am nächsten Morgen auch hier ein großes Finale auf dich: Du findest die Kolonie mit hunderten Pinguinen! Putzig, neugierig und einige in streichelbarer Nähe. Man kommt leicht in Versuchung. All das unter der Kulisse von glitzernden Eisbergen und schimmernden Polarlichtern am Himmel. Ein magischer Abschluss eines wirklich tollen VR-Ausflugs. Die virtuelle Kamera hat hier pausenlos geklickt. 😉

Was National Geographic Explore VR besonders macht

Die App ist weit mehr als eine virtuelle Sightseeing-Tour. Du erlebst die Destinationen aktiv, löst Aufgaben, schießt Fotos, richtest Szenen her und bekommst das Gefühl, Teil einer echten Expedition zu sein. Im Gegensatz zu Reise-Apps wie „BRINK Traveler“ oder „TripToVR“ bietet „National Geographic Explore VR“ deutlich mehr Interaktion und spielerische Elemente. Die Dialoge zwischen dir, deinen Kolleg:innen und den Guides machen das Reiseerlebnis lebendig und kurzweilig. Statt Infotafeln oder Reiseleitererzählungen gibt es echte Gespräche und Storytelling. Besonders schön: Die App ist vollständig auf Deutsch verfügbar – gesprochen und geschrieben. Und wer einfach nur genießen möchte, kann die Missionen jederzeit pausieren und in Ruhe durch die Umgebung streifen. Fotofans kommen hier auf ihre Kosten: Perspektiven wählen, Licht einfangen, Szenen gestalten – fast wie in einem echten Reportageeinsatz.

Wo noch Luft nach oben ist

Beide Expeditionen sind wirklich sehr gelungen – und genau deswegen sind zwei Destinationen einfach viel zu wenig! Die Welten sind großartig umgesetzt und man wünscht sich sofort mehr. Um bei den eben schon genannten Beispielen zu bleiben: „BRINK Traveler“ oder „TriptoVR“ bieten hier deutlich mehr Vielfalt. Man hat die App somit relativ schnell abgeschlossen. Aber: Das, was da ist – das ist richtig gut. Die Art und Weise, wie virtuelle Orte erlebbar gemacht werden, ist super umgesetzt. Daher bleibt zu hoffen, dass das Entwicklerteam noch weitere Orte hinzufügt – Potenzial dafür ist reichlich vorhanden!

Für wen ist National Geographic Explore VR geeignet?

Diese App ist ideal für Reiseliebhaber mit Entdeckergeist, die mehr wollen als nur schöne Landschaften zu bestaunen oder virtuell durch Städte zu schlendern. Wenn du dich für Natur, Tiere, Geschichte oder Fotografie begeisterst, wirst du die App sehr genießen. Auch VR-Einsteiger:innen finden sich schnell zurecht: Die Steuerung ist intuitiv, der Bewegungsaufwand moderat, und das Risiko für Motion Sickness ist gering. Weniger geeignet ist die App für Fans von Actiongames oder schnellen Reizen – wie die meisten VR-Reise-Apps ist auch „National Geographic Explore VR“ eher eine ruhige, immersive Erfahrung, wenn auch mit deutlich mehr Aktivität als andere.

Unser persönliches Fazit

„National Geographic Explore  VR“ hat wirklich überrascht. Wir hatten nicht erwartet, dass man hier so aktiv wird – aber genau das hat sehr viel Spaß gemacht. Die Arktis-Expedition hat uns dabei am besten gefallen, aber das ist Geschmackssache. Auch Macchu Pichu ist ein wahnsinnig interessanter und wunderschöner Ort. Die App verbindet Bildung, Bewegung und Emotion auf eine wunderbar stimmige Weise. Eine perfekte Mischung aus Dokumentation, Abenteuer und Entspannung. Für alle, die mit Neugier und Kamera durch die virtuelle Welt reisen wollen, ist National Geographic VR ein tolles Erlebnis!

Letztes Update: Oktober 2025

Bildquellen: Michel VIARD via Canva

 

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Dieser Artikel ist redaktionell unabhängig entstanden. Ich habe keine finanzielle Gegenleistung für die Vorstellung der genannten Apps oder kostenlosen Zugang zu diesen erhalten. Die genannten Anwendungen wurden eigenständig getestet. Die Bewertungen und Empfehlungen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wider.

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